Bauvoranfrage für eine kleine Windkraftanlage

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Grundsätzlich: Sie kommen um eine Bauvoranfrage nicht umhin, wenn Sie nicht weniger als einen kleinen Lüfter auf dem Giebel installieren wollen. Eine in irgendeiner Form erteilte Genehmigung ist notwendig, diese kann in aller Regel von Gemeinde oder Stadtverwaltung als zuständiger Bauaufsichtsbehörde nicht abgelehnt werden, solange keine Emissionen zu erwarten sind, niemand gefährdet wird und vor allem es keinen Protest von Nachbarn oder sonstige beteiligte Personen gibt.

Dieses so genannte "Vereinfachte Genehmigungsverfahren" kann auch für Anlagen bis 5 oder 6 kw gelten, wiederum aber auch wieder davon abhängig, welche Emissionswerte die Anlage hat, welche Abstände eingehalten werden. Größere Anlagen unterliegen wieder einem anderen Genehmigungsverfahren und dürfen nur in dafür vorgesehenen Bereichen installiert werden.

Die Genehmigungsfreiheit innerhalb des vereinfachten Baugenehmigungsverfahrens ist also gegeben, es empfihelt sich aber, nicht allein darauf zu bauen, sondern eine offizielle Betriebsgenehmigung einzuholen.

Grundsätzlich empfehlen wir vor dem Kauf einer Anlage, die Montage mit der zuständigen Bauaufsichtsbehörde abzusprechen und sich eine formalie Genehmigung einzuholen.

Genehmigung kleiner WKA

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Windräder sind alles - aber eins nicht: Unauffällig! Und da liegt auch der Unterschied z.B. zu Photovoltaik-Anlagen: Windräder machen Geräusche, werfen Schatten und beeinträchtigen das Landschaftsbild. Daher ist eine Grundprämisse bei Aufstellung, Betrieb und Genehmigung von kleinen Windkrafträdern, dass mögliche Emmissionen möglichst gering sind und die Aufstellung so erfolgt, dass es möglichst niemanden stört.

Weiterlesen: Genehmigung kleiner WKA

Rund um Hybridanlagen

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Unter Hybridanlagen versteht man die Kombination unterschiedlicher Energiegewinnungssysteme zum Ziel der gemeinsamen Energiegewinnung. Hybridanlagen bieten sich z.B. als Kombination zwischen Photovoltaik und Windkraft an, da Windkraftanlagen in aller Regel den meisten Strom produzieren, wenn die Photovoltaik spärlicher liefert. Windkrafträder produzieren auch nachts, bei bewölktem Himmel und sogar bei Regen Strom und erweitern den Wirkungsgrad Ihrer Photovoltaik-Anlage so erheblich.

Da die Magnet-Generatoren einer Windkraftanlage den gleichen Wechselstrom produzieren wie Photovoltaik-Zellen spart man auch den Transformator für die Windkraftanlage, denn der bestehende Spannungswandler kann von beiden Systemen genutzt werden.

Wie funktioniert eine kleine Windkraftanlage?

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Der drehende Propeller erzeugt wie ein Stromgenerator innerhalb eines Magnetfeldes Gleichstrom, der über einen Wechselgleichrichter auf konstanter Spannung gehalten wird. Ein Transformator wandelt den Gleichstrom in einspeisungsfähigen Wechselsrom um. Der Transformator wird über ein Kabel mit dem Hausnetz oder einem einzelnen Stromabnehmer verbunden. Die Folge: Dreht sich das Windrad, dann dreht sich der Stromzähler entsprechend langsamer - es wird weniger Strom aus dem öffentlichen Netz benötigt. Aus Sicherheitsgründen endet die Einspeisung bei Stromausfall.

 

Rentiert sich der Einsatz einer kleinen Windkraftanlage?

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Pro KW-Ausgangsleistung kann bei deutschen Windverhältnissen an dafür geeigneten Standorten bis zu 1000 kw/h produziert werden. Anlagen mit bis zu 2 kw könnten daher gut die Hälfte des Stromverbrauchs einer Kleinfamilie zur Verfügung stellen. Bei Strompreisen von um die 25 Cent pro kw/h erspart eine 2 kw-Anlage also etwa 500 Euro pro Jahr und amortisiert sich nach frühestens 6 Jahren.

 

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